
Jedes Jahr ein fixer Bestandteil in unserem Auftrittskalender: die Virnsberger Kerwa im Oktober. Am Höhepunkt der Festivitäten – dem Kerwasonntag – kommt auch die Blaskapelle zum Einsatz. Zunächst beim Kerwa-Gottesdienst am Morgen und anschließend zum Standkonzert um 13:15 Uhr vor der Kirche. An diesem Tag ist für die heimischen Musikerinnen und Musiker alles eng getaktet: (Kater-)Frühstück, Musizieren, schnell Mittagessen, weiter zum Standkonzert, Kerwaumzug, Kaffee und Kuchen mit der Verwandtschaft und dann vielleicht noch zum Ausklang ins Wirtshaus. Aber trotzdem waren alle pünktlich zum Standkonzert bereit, um den zahlreichen Gästen traditionelle Blasmusik gespickt mit ein paar moderneren Stücken zu bieten. Auch die Volkstanzkinder des Heimatvereins Flachslanden zeigten wieder ihre traditionellen Tänze. Jessica Petter, Leiterin der Volkstanzkinder und frisch gebackene Mama, wurde in Auftrag der Eltern von Bürgermeister Hans Henninger mit einem Dankeschön für ihren unermüdlichen Einsatz für den Heimatverein überrascht. Im Anschluss ging es für uns zur Aufstellung für den Kerwaumzug am Schloss.
Und schon gings los, naja zumindest fast… „Der Zug, der Zug, der Zug der hat ne Bremse“…hätte das Lied zum diesjährigen Umzug wohl geheißen. Irgendwie gings eher stockend voran. Es wird gemunkelt, übereifrige Kerwasäu, die wirklich keinen Gullideckel oder Brunnen ausließen, könnten damit zu tun haben…wahrscheinlich war’s aber eher Stau auf der inneren Kanalstraße.
Sei’s drum, das Publikum ist bekanntlich geduldig, hat man ja so mehr Zeit die Texte und Schauspielerinnen und -spieler auf den Wägen zu begutachten. Zu guter Letzt war’s dann geschafft und alle fanden sich vorm „Scheidel“ ein, wo wir die Verlosung der Kerwa-Jugend umrahmten. Auch das ein oder andere Blaskapellen-Mitglied durfte sich über einen Gewinn freuen. Dann konnt’s endlich in’s Kaffee trinken zur Verwandtschaft oder auf eine weitere Biermaß in die Wirtschaft gehen.







