Die Kerwa is kumma...
VIRNSBERG (28.10.2019) -

... die Kerwa is do, die Aldn die brumma, die Junga senn froh. Jedes Jahr Mitte Oktober steht Virnsberg für 4 Tage Kopf – dann heißt es wieder: Kerwa is!
Und für uns als Blaskapelle bedeutet dies ein seltenes, aber umso schöneres Heimspiel.

Der Kerwasonntag startet mit dem Festgottesdienst in der St. Dionysius Kirche. Aber hier werden nicht nur festliche Kirchenlieder gespielt – nein, unser Pfarrer Dieter Hinz lässt es sich nicht nehmen, auch den ein oder anderen Kerwa-Vers in seine Predigt zu integrieren und so kamen die Kerwalieder bereits im Gottesdienst auf den Notenständer.

Nachdem der Kerwasonntagsbraten dann verspeist ist, wartet schon das Standkonzert vor der Kirche. Neben den klassischen Polkas und Märschen durften sich die Zuhörer dieses Jahr auch über bekannte Wiesn-Hits aus dem Medley „Wiesn-Gaudi“ freuen. Und wie seit einigen Jahren üblich, begeisterten auch die Volkstanzkinder Flachslanden beim „Stampfer“, der „Sternpolka“ und Co. das Publikum mit ihrem Können. Mit etwas Verspätung ging es dann um 2 Uhr für die Musiker in Richtung Schloss, wo die Kerwaburschen und -madli bereits mit ihren Wägen auf uns warteten. Mit etwas Startschwierigkeiten – der Bulldog wollte nicht so ganz – ging es dann mit Gesang und unserer musikalischen Begleitung durchs Dorf und wieder zurück. Zu guter Letzt verdienten wir uns noch einige Erfrischungen mit einem kleinen Standkonzert bei der Gastwirtschaft. Der musikalische Kerwasonntag war für die Musiker damit beendet.






Aber bereits am Montag traf sich ein Großteil der Blaskapelle bei bestem Kaiser- äh Kerwawetter erneut. Dieses Mal beim Schützenhaus – auch hier holten wir die Kerwabuam und -madli vom Frühschoppen zum „Rumspielen“ ab. Der Gaudiwurm schlängelte sich also durchs Dorf und holte sich an verschiedenen Stationen einige (hochprozentige) Erfrischungen. Als Dank bekamen die großzügigen Spender ein kleines Privatkonzert. Nachdem auch zwei Geburtstagskinder darunter waren, wurden auch die musikalischen Glückwünsche ausgepackt. In der Schlossstraße wartete dieses Jahr sogar ein kleines Buffet auf uns - dafür herzlichen Dank. Nach rund drei Stunden „Rumspielen“ erreichten die verbliebenen Sänger/innen & Musiker/innen wieder – na klar – die Wirtschaft. Und hier gab es dann wiederum wohlverdiente Erfrischungen und ein kleines Standkonzert bei bestem Herbstwetter im Biergarten.

Wir sagen Danke an alle Spender/innen und natürlich an die Kerwabuam & madli!

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