Jahreshauptversammlung 2016 - Blaskapelle Virnsberg
Jahreshauptversammlung 2016
VIRNSBERG (18.02.2016) -

Am Mittwoch, den 17.02.2016, fand um 20:00 Uhr die Jahreshauptversammlung der Blaskapelle Virnsberg im Gasthof „Zum Kreuz“ statt. In seiner Eröffnungsrede begrüßte 1. Vorsitzende Erwin Weißfloch die anwesenenden aktiven Musiker sowie den Ehrenvorstand Alois Rupp und Dirigent Ernst Berendes. Leider konnten in diesem Jahr weder passive Mitglieder noch Vertreter der Marktgemeinde Flachslanden begrüßt werden.
Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder, stand ein gut zweistündiges Sitzungsprogramm, welches von verschiedenen Berichten angeführt wurde. Zu Beginn verlas Schriftführer Thomas Naus seinen ausführlichen Jahresbericht. Zentraler Inhalt hierbei waren die Protokolle und Beschlüsse der vergangen Vorstandsschafts- bzw. Festausschusssitzungen.

Erwin Weißfloch gab in seinem Bericht einen Rückblick über die Auftritte und Aktivitäten im vergangenen Jahr. Insgesamt trafen sich die Musiker 74 Mal, um gemeinsam zu musizieren, sei es bei wöchentlichen Proben oder Auftritten.
Weiterhin berichtete Weißfloch, dass im Jahr 2015 ein neuer Hardware-Satz für das Vereinsschlagzeug beschafft wurde. Ein herzliches Dankesschön geht dabei an Steuerberater Sven Steinert, der diese Anschaffung mit einer Spende ermöglichte. Ebenso nahmen Mitglieder an einem Lehrgang für Beschallungstechnik in Treppendorf teil. Inhalt dieses Lehrgangs waren die Tonabnahme und das Mischen der einzelnen Instrumente in Blaskapellen. Des Weiteren wurden im Jahr 2015 verschieden Gruppen- und Registerfotos für das anstehende Jubiläum angefertigt. Zum Abschluss seines Jahresberichtes gab Weißfloch noch einen Ausblick auf das kommende Jahr.

Weiter ging es mit dem Bericht unseres Dirigenten Ernst Berendes. Er hielt sich mit seinem Bericht etwas kürzer, da die musikalischen Inhalte stets in den Proben angesprochen werden. Jedoch appellierte Berendes weiterhin an die aktive Probenteilnahme im Hinblick auf bevorstehende Konzerte und das Jubiläumsfest. Weiterhin berichtete er über die Nachwuchsausbildung der Blechbläser. Dabei sprach er auch allgemeine Probleme bei der Nachwuchsausbildung an, welche sich aufgrund der Änderungen im Schulsystem (Nachmittagsunterricht, Ganztagsschulen) ergeben.


Ludwig Röthel, 2. Vorsitzender und Verantwortlicher für die Nachwuchsausbildung, berichtete über die aktuelle Ausbildung der Nachwuchsspieler. Derzeit befinden sich, im Rahmen des WIM-Projektes, 23 Schüler vereinsübergreifend in Ausbildung.

Aus finanzieller Sicht ließ Kassenwartin Sonja Guggenberger das vergangene Jahr Revue passieren. Es zeigte sich, dass der Verein positiv gewirtschaftet hat. Der positive Saldo ergibt sich größtenteils aus den Einahmen der Werbeanzeigen in der Festschrift. Ebenfalls berichtete Guggenberger, dass am Adventskonzert 2015 Spenden in Höhe von 2510 € gesammelt werden konnten, welche der Elterninitiative krebskranker Kinder e.V. in Nürnberg zu Gute kommen. Die tadellose Kassenführung wurde durch die beiden Kassenprüfer bestätigt. In seinem kurzen Bericht empfahl Johannes Strauß den Anwesenden die Entlastung sowohl des Kassenwarts als auch der gesamten Vorstandschaft.

Im letzten Tagesordnungspunkt Wünsche und Anträge kamen verschiedene Themenbereiche zur Ansprache. Zum einen wurden mögliche Ziele für den Vereinsausflug 2016 ins Auge gefasst. Weiterhin wurde auch angesprochen, dass bei Auftritten ein diszipliniertes Verhalten an den Tag gelegt werden müsse. Hierzu zählen z.B. vollständige und sortierte Notenmappen für jede Stimme. Hier für sind die Musiker selbst verantwortlich. Ebenso wurde angesprochen, dass der Heimatverein Flachslanden auf der Suche nach Instrumenten und Noten aus vergangener Zeit für eine Ausstellung ist.

Zum Abschluss der Versammlung gab es zahlreiche Dankesworte seitens des 1. Vorstandes. Im Hinblick auf das bevorstehende Jubiläumsjahr gilt ein besonderer Dank der gesamten Vorstandschaft, den Mitgliedern des Festausschusses und allen aktiven Musikern. Ein weiterer gesonderter Dank geht an Susanne Ortenreiter, Mirjam Guggenberger und Christoph Strauß für die zahllosen Stunden zur Erstellung der Festschrift.


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