Zwei auf einen Streich
VIRNSBERG (14.07.2019) -

Mit „Lohegrins Brautchor“ begrüßten wir die Hochzeitsgesellschaft und spielten anschließend ein paar Stücke für das Brautpaar – unter anderem der Märchenwalzer und der Deutschmeister Regimentsmarsch. Natürlich durfte das Lieblingsstück unserer Saxophonistin nicht fehlen: Bei „Auf der Vogelwiese“ unterstützte uns die Braut tatkräftig mit Gesang. Aber unser Auftritt war nicht die einzige Überraschung an diesem Tag. Nachdem Christoph über viele Jahre hinweg sehr engagiert in der Dorfjugend war, hatten auch diese eine Überraschung für ihn geplant: Als „Kerwa-Revival“ und vermutlich mit dem ersten Kerwa-Wagen in der Virnsberger Geschichte, der im Juli gebaut wurde. Dadurch erklangen auch erstmals unsere Kerwa-Lieder auf einer Hochzeit während der originalgetreue Kerwa-Wagen mit dem Kerwabuam und Madli auf den Hof fuhr. Die Dorfjugend präsentierte die besten Sketche aus Christophs aktiver Zeit – wir wollen nicht zu viel verraten, aber es handelte von Kartoffel-Eis und weiß-braune Babbadeggl. Die Überraschung war definitiv gelungen und das Hochzeitspaar sichtlich gerührt. Diesen Trubel nutzten die Mädels dann geschickt um die Braut zu entführen. Somit war unser Part als Blaskapelle hier erfüllt. Die Musiker, die nicht bei der Hochzeitsgesellschaft dabei waren, hatten jetzt noch eine dreiviertel Stunde „Freizeit“ um den Haselnuss-Hof „FrankenGenuss“ zu erkunden. Besonders der „Nutella“-Automat rief bei vielen Begeisterung hervor: bei den Damen wegen des Inhalts und bei den Herren wegen der modernen Technik ;-).

Um 17:30 Uhr war dann Abfahrt in Richtung Heilsbronn, wo wir beim Festzug zum 150-jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Heilsbronn spielten. Das Wetter war bereits den ganzen Tag sehr wechselhaft: von Weltuntergangs-Regenschauer bis gefühlte 30°C in der Sonne. Nachdem wir bei der Hochzeit noch in den roten Westen geschwitzt haben, rüsteten wir uns jetzt lieber mit unseren Regenjacken aus. Als Nummer 45 ging es im Mittelfeld des Umzugs für uns los. Durch die Hochzeit waren wir in manchen Registern etwas schwach besetzt, waren aber dank einiger Aushilfen und „Alt-Spielern“ durchaus spielfähig. Auf einer 2km langen Strecke ging es dann mit vielen Zuschauern, die dem schlechten Wetter trotzten, einmal durch ganz Heilsbronn zum Festzelt. Wir hatten Glück, denn der Regen setzte erst ein, als wir schon trocken im Festzelt saßen.

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